Wer wir sind?

zoon politikon ist eine Hochschulgruppe von Studierenden, Doktoranden und Mitarbeitern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), die sich in lockerer Runde wöchentlich der philosophischen Diskussion und Kritik des Politischen widmet.

Um mit unseren Überlegungen nicht unter uns zu bleiben, organisieren wir regelmäßig öffentliche Diskussionsveranstaltungen, zu denen alle interessierten Personen herzlich eingeladen sind.

Auch unsere wöchentlichen Treffen stehen allen Interessierten offen, die uns bitte hierzu über E-Mail kontaktieren oder persönlich ansprechen können.

Bei vielen Mitgliedern gibt es eine enge Verbindung zum Institut für Philosophie des KIT. Hervorgegangen ist die seit 2017 vom AStA des KIT offiziell anerkannte Hochschulgruppe aus dem Arbeitskreis Politische Philosophie (polphil), der bis 2016 am Institut für Philosophie des KIT angesiedelt war.

Treffen

Während des Semesters treffen wir uns regelmäßig Mittwochs um 14:00 Uhr in der Cafeteria des Mathematikinstituts am KIT.

In der vorlesungsfreien Zeit treffen wir uns zwar auch, meist aber nur in unregelmäßigen Abständen.

Veranstaltungen

Aktuelles

Informationen zu kommenden Veranstaltungen findet man hier zu gegebener Zeit.

Vergangene Veranstaltungen

Am 11. Mai 2017 organisierte zoon politikon eine Diskussionsveranstaltung unter dem Titel: „Gut wählen? Demokratische Tugenden in Zeiten des Ungewissen“.

Landläufig wird angenommen, dass jemand als guter Bürger die Pflicht hat, sich an wichtigen Wahlen zu beteiligen – das gilt natürlich umso mehr in Zeiten in denen viel auf dem Spiel steht, wie etwa beim „Brexit“; wenn sich die Gesellschaft polarisiert und es ungewiss ist, welcher Weg zur Bewältigung der zahlreichen sozialen Herausforderungen letztlich eingeschlagen wird. Aber gibt es tatsächlich eine solche Pflicht zu wählen? In der philosophischen Literatur wird an prominenter Stelle auch die gegenteilige Meinung geäußert: Die meisten Bürger hätten die Pflicht nicht wählen zu gehen, weil sie sich nicht ausreichend informierten (Jason Brennan, The Ethics of Voting, Princeton 2011). Welche Gründe sprechen für die eine, und welche Gründe sprechen für die andere Position? Welche anderen Bürgertugenden gibt es, zu denen ein Bezug hergestellt werden muss? Beileibe keine „graue Theorie“ wie Maximilian Hagelstein und Simeon Imhoff in einleitenden Impulsvorträgen darstellen und dann zur philosophischen Diskussion ins Plenum geben wollen. Die Diskussion wird moderiert von Christian Albert Schneider.